3
Gott, der Allmächtige, der Allweise ist es, Der dir offenbart und den Gesandten vor dir offenbart hat.
4
Ihm gehört alles, was es in den Himmeln und auf der Erde gibt. Er ist der Erhabene, der Große.
5
Die Himmel drohen vor Ehrfurcht von oben herab zu bersten. Die Engel lobpreisen ihren Herrn und bitten um Vergebung für die Erdenbewohner. Gott ist der Allvergebende, der Allbarmherzige.
6
Diejenigen, die anstatt Gottes Helfer genommen haben, werden von Gott genau beobachtet. Du bist für sie nicht verantwortlich.
7
So haben Wir dir einen arabischen Koran offenbart, damit du die Menschen in Mekka, der Mutter der Städte, und in den umliegenden Gebieten warnst. Du sollst sie vor dem Tag der Versammlung warnen, der ohne Zweifel kommen wird. Dann teilen sich die Menschen in zwei Gruppen, die eine kommt ins Paradies und die andere in die Hölle.
8
Hätte Gott gewollt, hätte Er sie zu einer einzigen Nation gemacht. Er aber nimmt in Seine Barmherzigkeit auf, wen Er will, weiß Er doch (wie sich jeder für die Rechtleitung entscheidet). Die Ungerechten aber haben weder Beschützer noch Helfer.
9
Sie nahmen anstatt Seiner Beschützer. Doch Gott allein ist der Beschützer. Er ist es, Der die Toten zur Abrechnung auferweckt, und Er ist es, Dessen Allmacht alles umfaßt.
10
Alles, worüber ihr euch streitet, wird von Gott allein entschieden. So ist Gott, mein Herr, auf Den ich mich verlasse und zu Dem allein ich mich wende.
11
Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde. Er hat euch aus euch selbst Gattinnen erschaffen. Auch für das Vieh hat Er aus seiner Art weibliche Tiere erschaffen. So vermehrt Er euch. Nichts ist Gott gleich. Er ist es, Der alles hört und alles sieht.
12
Er herrscht über die Himmel und die Erde. Er gibt dem einen mehr an Lebensunterhalt, dem anderen weniger. Sein Wissen umfaßt alles.
13
Euch hat Er als Religion verordnet, was Er Noah geboten hatte, was dir offenbart worden ist und was Wir Abraham, Moses und Jesus geboten haben. Ihr sollt die Religion aufrechterhalten und nicht darüber streiten. Die Ungläubigen sind zu überheblich, um das anzunehmen, wozu ihr sie aufruft. Gott erwählt, wen Er will und leitet zu Seinem Weg, wer sich andächtig und bußfertig Ihm zuwendet.
14
Die Anhänger der früheren Gesandten wurden erst uneins, nachdem ihnen das Wissen zuteil geworden war. Sie wurden dazu durch Neid und Haß getrieben. Wenn nicht ein Wort von deinem Herrn zuvor gefallen wäre, das ihnen bis zu einer bestimmten Frist (dem Jüngsten Tag) Aufschub gewährt, wäre es um sie geschehen. Diejenigen, denen das Buch nach ihnen zum Erbe gegeben wurde, sind darüber in verwirrendem Zweifel.
15
Zu diesem (Glauben, dem einheitlichen Glauben,) sollst du aufrufen. Bleibe standhaft auf dem rechten Weg, wie dir befohlen worden ist! Folge nicht ihren Launen, sondern sage: "Ich glaube an alles, was Gott an Schriften herabgesandt hat. Mir ist befohlen worden, Gerechtigkeit unter euch walten zu lassen. Gott ist unser Herr und euer Herr. Unsere Werke gelten uns und eure Werke gelten euch. Keinen Streit soll es mit Argumenten und Gegenargumenten zwischen uns und euch geben. Gott wird uns alle versammeln und zwischen uns richten. Zu Ihm allein kehren alle zurück."
16
Diejenigen, die weiter über Gott debattieren, nachdem der Glaube an Gott angenommen worden ist, deren Argumente sind bei ihrem Herrn nichtig. Sie ziehen sich großen Zorn und eine schwere Strafe zu.
17
Gott ist es, der das Buch mit der Wahrheit und der Gerechtigkeit herabgesandt hat. Wie kannst du wissen, ob vielleicht die Stunde des Gerichts nahe ist?
18
Die Ungläubigen, die sie verleugnen, wollen sie angeblich schnell haben; die Gläubigen aber fürchten sie und wissen, daß das die Wahrheit ist. Die Zweifler, die die Stunde des Jüngsten Gerichts bestreiten, sind weit abgeirrt.
19
Gott ist mit Seinen Dienern gütig. Er versorgt, wen Er will, wie Er will. Er ist der Allmächtige, der Gewaltige.
20
Wer die Ernte des Jenseits anstrebt, dem vermehren Wir sie; und wer nur die Ernte des Diesseits anstrebt, dem geben Wir davon, doch am Jenseits hat er keinen Anteil.
21
Oder haben sie Gott beigesellte Gottheiten, die ihnen Glaubensvorschriften machen, die Gott nicht erlaubt hat? Wenn nicht Gottes Wort bereits ergangen wäre, daß ihnen bis zum Jüngsten Tag Aufschub gewährt wird, wäre es um sie geschehen. Die Ungerechten ziehen sich qualvolle Strafen zu.
22
Du wirst sehen, wie sich die Ungerechten am Jüngsten Tag vor der verdienten Strafe erschrecken, die sie ereilt. Die Gläubigen aber, die gute Werke verrichtet haben, werden in den paradiesischen Gärten wohnen. Sie werden bei ihrem Herrn alles bekommen, was sie begehren. Das ist die große Huld.
23
Sie ist es, die Gott Seinen Dienern, die an Ihn glauben und gute Werke verrichtet haben, durch frohe Botschaften verkündet. Sprich: "Ich verlange von euch dafür keinen Lohn außer der liebevollen Annäherung an Gott und Seinen Gesandten. Wer eine schöne Tat begeht, dem steigern Wir ihren Wert durch hohe Belohnung. Gott ist der Allverzeihende, der Dankenswürdige.
24
Oder sie sagen: "Er hat Lügen über Gott erdichtet." Wenn Er will, wird Er dir das Herz gegen sie festigen. Gott vernichtet die Irrlehre und setzt die Wahrheit durch Seine Worte durch. Er weiß genau um das Verborgene.
25
Er ist es, Der die Reue Seiner Diener annimmt und den Übeltätern vergibt. Er weiß genau, was ihr tut.
26
Er erhört die Bittgebete der Gläubigen, die gute Werke verrichten, und Er gewährt ihnen mehr aus Seiner Gabenfülle. Die Ungläubigen aber ziehen sich qualvolle Strafen zu.
27
Wenn Gott all Seinen Dienern unbegrenzt geben würde, würden sie zügellos Untaten auf Erden begehen. Er gibt aber nach Maß, wie Er will. Er kennt Seine Diener bestens und sieht sie genau.
28
Er ist es, Der den hilfreichen Regen herabsendet, nachdem sie die Hoffnung aufgegeben hatten, und Seine Barmherzigkeit ausbreitet. Er ist der Beschützer, der Preiswürdige.
29
Zu Seinen Zeichen gehört die Schöpfung der Himmel und der Erde und der Lebewesen, die Er in beiden verbreitet hat. Er kann alle versammeln, wenn Er will.
30
Was euch an Unheil geschieht, rührt von euren bösen Taten her. Gott vergibt jedoch viele üble Taten.
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