1
Gesegnet sei der, der auf seinen Diener die Unterscheidungsnorm herabgesandt hat, damit er den Weltenbewohnern ein Warner sei,
2
Er, dem die Königsherrschaft der Himmel und der Erde gehört, der sich kein Kind genommen hat und der keinen Teilhaber an der Königsherrschaft hat und jedes Ding erschaffen und ihm sein Maß gegeben hat.
3
Und sie haben sich an seiner Stelle Götter genommen, die nichts erschaffen, aber selbst erschaffen werden, und die sich selbst weder Schaden noch Nutzen bringen können, und die weder über Tod noch über Leben, noch über Auferweckung verfügen.
4
Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: «Das ist ja nichts als eine Lüge, die er erdichtet hat und bei der andere Leute ihm geholfen haben.» Sie begehen da Ungerechtigkeit und Falschaussage.
5
Und sie sagen: «Es sind die Fabeln der Früheren, die er sich aufgeschrieben hat. Sie werden ihm doch morgens und abends diktiert.»
6
Sprich: Herabgesandt hat ihn der, der weiß, was in den Himmeln und auf der Erde geheim ist. Er ist voller Vergebung und barmherzig.
7
Und sie sagen: «Was ist mit diesem Gesandten, daß er Speise ißt und auf den Märkten umhergeht? Wäre doch zu ihm ein Engel herabgesandt worden, daß er mit ihm ein Warner sei!
8
Oder wäre doch ihm ein Schatz überbracht worden, oder hätte er doch einen Garten, von dem er essen könnte!» Und die, die Unrecht tun, sagen: «Ihr folgt doch nur einem Mann, der einem Zauber verfallen ist.»
9
Schau, wie sie dir Gleichnisse anführen. Dabei sind sie abgeirrt und können keinen Weg mehr finden.
10
Gesegnet sei der, der dir, wenn Er will, etwas Besseres als dies zuteilen kann: Gärten, unter denen Bäche fließen, und der dir Schlösser zuteilen kann.
11
Nein, sie erklären die Stunde für Lüge. Und Wir haben für die, die die Stunde für Lüge erklären, einen Feuerbrand bereitet.
12
Wenn er sie aus der Ferne sieht, hören sie bereits sein Grollen und Aufheulen.
13
Und wenn sie aneinandergebunden da in einen engen Ort geworfen werden, rufen sie dort: O weh, was für ein Verderben!
14
«Ruft heute nicht nur einmal: O weh, was für ein Verderben!, sondern ruft vielmal: O weh, was für ein Verderben!»
15
Sprich: Ist das besser oder der Garten der Ewigkeit, der den Gottesfürchtigen versprochen ist, und der für sie Belohnung und Reiseziel ist?
16
Sie haben darin, was sie wollen, und sie werden darin ewig weilen. Das ist ein Versprechen, das deinem Herrn obliegt und eingefordert werden kann.
17
Und am Tag, da Er sie und das, was sie anstelle Gottes verehren, versammelt und Er spricht: «Seid ihr es gewesen, die diese meine Diener irregeführt haben, oder sind sie selbst vom Weg abgeirrt?»
18
Sie sagen: «Preis sei Dir! Es ziemte uns nicht, uns an deiner Stelle andere Freunde zu nehmen. Aber Du hast sie und ihre Väter genießen lassen, so daß sie die Ermahnung vergessen haben und ein verlorenes Volk geworden sind.»
19
- «Nun haben sie euch in dem, was ihr sagt, der Lüge geziehen. Da könnt ihr weder etwas abwenden noch Unterstützung erfahren. Und wer von euch Unrecht tut, den lassen Wir eine große Pein kosten.»
20
Und Wir haben vor dir keine Gesandten geschickt mit einem anderen Verhalten, als daß sie Speise gegessen haben und auf den Märkten umhergegangen sind. Und Wir haben die einen von euch zur Versuchung für die anderen gemacht, (um festzustellen), ob ihr geduldig seid. Und dein Herr sieht alles.
21
Und diejenigen, die nicht erwarten, Uns zu begegnen, sagen: «Wären doch die Engel auf uns herabgesandt worden, oder könnten wir doch unseren Herrn sehen!» Sie sind hochmütig in bezug auf sich selbst, und sie erheben sich in großer Rebellion.
22
Am Tag, da sie die Engel sehen, an dem Tag gibt es für die Übeltäter keine frohe Botschaft, und sie sagen: «Tabu, das sei verwehrt!»
23
Und Wir wenden uns den Werken, die sie getan haben, zu und machen sie zu verwehtem Staub.
24
Die Gefährten des Paradieses haben an jenem Tag einen besseren Aufenthalt und einen schöneren Ruheplatz.
25
Und am Tag, da sich der Himmel durch die Wolken hindurch spaltet und die Engel eindrucksvoll herabgesandt werden,
26
An dem Tag gehört die wahre Königsherrschaft dem Erbarmer. Es ist für die Ungläubigen ein schwerer Tag.
27
Und am Tag, da derjenige, der Unrecht tut, sich in die Hände beißt und sagt: «O hätte ich doch den Weg mit dem Gesandten eingeschlagen!
28
O weh mir! Hätte ich mir doch nicht den Soundso zum Vertrauten genommen!
29
Er hat mich ja von der Ermahnung abirren lassen, nachdem sie zu mir gekommen war.» Und der Satan läßt den Menschen im Stich.
30
Und der Gesandte sagt: «O mein Herr, mein Volk hält diesen Koran für etwas, was gemieden werden soll.»
Sonraki 30 ayet →